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Handchirurgie PDF Drucken E-Mail

 

Die Komplexität der Funktion unserer Hand als Greif- und Tastorgan macht für Operateure eingehende anatomische Kenntnisse und eine spezielle Operationstechnik notwendig.

 

Diese Ausbildung haben Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung „Spezialarzt FMH für Handchirurgie“ erworben.

 

In der Klinik Piano ist Herr PD Dr. med. Gontran Sennwald ,Spezialarzt FMH für Handchirurgie, für die Beurteilung handchirurgischer Probleme zuständig. Er führt bei Bedarf die Operationen selbst an der Klinik Piano aus.

 

Der Therapierfolg erfordert die korrekte komplexe Nachbehandlung: Ergotherapie, Physiotherapie und physikalische Therapie arbeiten Hand in Hand mit den Anweisungen des Operateurs und den Fortschritten des Patienten.

 

 

Zur Handchirurgie gehören

 

Krankhafte und unfallbedingte sowie angeborene Störungen, welche die Funktion der Hand betreffen:

  • Akute Verletzungen (bei 40% aller Unfälle)

  • Verletzungsfolgen

  • Angeborene Fehlbildungen

  • Nervenpathologien

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Tumorerkrankungen

 

 

Beispiele typischer handchirurgischer Eingriffe:

 

 

Karpaltunnelsyndrom


Gehört zu den Nervenengpasssyndromen. Der Karpalkanal liegt im Bereich des Handgelenks und beinhaltet die Beugesehnen sowie den wichtigsten Nerv der Hand, den sogenannten Nervus medianus. Der Nervus medianus versorgt die Muskulatur des Daumenballens und ist für das Gefühl des Daumens, des Zeigefingers, des Mittelfingers und eines Teils des Ringfingers verantwortlich. Kommt es innerhalb dieses Kanals zu einer Einengung des Nervs, so führt dies in der Regel vor allem nachts zum Einschlafen der Finger, zu einer Schwäche in der betroffenen Hand und im Laufe der Zeit zu einem Gefühlsverlust in den Fingern und zu einem Muskelschwund am Daumenballen. Beim Versagen der medikamentösen Therapie und der Schienenbehandlung hat die operative Erweiterung des Karpalkanals ihren festen Stellenwert. Dabei wird das sehnenartige Gewebe, das den Kanal bedeckt, gespalten, um Platz für den Nerven zu schaffen. Das Karpaltunnelsyndrom ist eine typische Erkrankung des Menschen, welche durch die Evolution der Hand bedingt ist.



Morbus Dupuytren


Erkrankung des unter der Haut liegenden Gewebes im Bereich der Handinnenfläche. Narbenartiges Gewebe bzw. Stränge können sich bis in die Finger ausdehnen und führen dazu, dass es zu Bewegungseinschränkungen kommt und dass die Finger in eine bleibende Beugung gezogen werden. Eine Ursache hierfür ist nicht bekannt. Die operative Entfernung dieser narbenartigen Stränge ist bisher die einzige Therapie der Erkrankung.



Schnellender Finger


Das schmerzhafte Schnappen eines oder mehrerer Finger beim Beugen oder Strecken oder das Blockieren eines Fingers sind Ausdruck einer entzündlichen Veränderung im Bereich des Beugesehnengleitgewebes. Diese führt zu einer Verdickung des Gewebes um die Beugesehne und diese bleibt unter den Führungsschienen der Beugesehnen, den sogenannten Ringbändern, im Bereich der Handinnenflächen hängen. Zunächst wird eine medikamentöse Therapie versucht. Versagt diese, ist die operative Spaltung des Ringbandes im Bereich der Handinnenfläche die Therapie der Wahl.

 

 

Sudeck

 

Wir bieten Ihnen eine interdisziplinäre Sudeck Sprechstunde an.

 

 


Anmeldungen für die handchirurgische Beurteilung durch Herrn Dr. med. Gontran Sennwald erfolgen via Sekretariat der Klinik Piano, Tel. 0041 (0)32 344 40 40, via Ihren Hausarzt oder online.